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Kapitel 3
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Atomkern: Rutherford'sche Streuversuche 1911
Geiger und Marsden
- Man beschoss eine Blattgoldfolie mit α-Strahlen.
- 99% gehen ungestreift hindurch und nur weniger als 1% werden weitwinkelgestreut und zum Teil sogar reflektiert.

- Deutung (von Rutherford!): Im Innern des Atoms befindet sich ein extrem winziges Hindernis, dass dementsprechend selten getroffen wird: der Kern, engl. nucleus.
Seine Größe lässt sich abschätzen:
Bei einem Stoß muss man 2 Fälle unterscheiden:
- Ist das Geschoss schwerer, fliegt das leichtere Objekt davon (vgl. Auto + Radfahrer)
- Ist das Geschoss leichter, so prallt es zurück oder wird stark abgelenkt, falls es auf ein schwereres Objekt trifft (vgl. Radfahrer fährt auf ein Auto auf)
- Der Versuch zeigt, der Kern ist sehr winzig - sonst würde er öfter getroffen.
- Der Kern muss sehr viel schwerer sein als die α-Teilchen - sonst würden sie nicht an ihm abprallen
- Aus Ablenkversuchen im Magnetfeld, wusste man, dass die α-Teilchen sind positiv geladen sind, die abstoßenden Kerne müssen ebenfalls positiv sein.
Kapitel 2
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